"Das haben wir noch nie probiert, also geht es sicher gut." - Pippi Langstrumpf

Therapie bei Dyskalkulie und Legasthenie

Therapie bei Dyskalkulie und Legasthenie

Wurde bei Ihrem Kind das Vorliegen einer Dyskalkulie / Rechenschwäche oder einer Legasthenie / Lese-Rechtschreibschwäche festgestellt, bieten wird in unserem Zentrum eine professionelle therapeutische Begleitung. Ausgangspunkt der Therapie ist eine umfassende förderorientierte Eingangsdiagnostik, aus welcher die individuellen Behandlungsziele und ein passgenaues Förderkonzept für Ihr Kind abgeleitet werden.

Therapie

Kinderpsychologische Angebote

Rahmenbedingungen

Eine Therapieeinheit umfasst 50 Minuten und wird wöchentlich durchgeführt. Bei (sehr) jungen Kindern kann eine kürzere Dauer der Behandlungseinheit sinnvoll sein. Die Förderung findet in Einzeltherapie statt, um spezifisch am Lern- und Entwicklungsstand Ihres Kindes ansetzen zu können. Die lerntherapeutischen Maßnahmen sind somit ganz auf die Bedürfnisse Ihres Kindes abgestimmt. Dabei ist es uns ein Anliegen, die Interessen und Stärken Ihres Kindes bewusst zu berücksichtigen und in die Behandlung zu integrieren. Die Förderung ist kindgerecht und spielerisch aufgebaut und beruht auf wissenschaftlich fundierten Methoden bzw. Modellen.

Therapieinhalte und -verlauf

Eine Dyskalkulietherapie setzt an den mathematischen Basisfähigkeiten an – dies ist notwendig, um grundlegendes mathematisches Verständnis aufzubauen. Im Rahmen der Legasthenietherapie wird das Lesen und / oder Rechtschreiben intensiv trainiert, wobei je nach individuellen Voraussetzungen des Kindes evidenzbasierte Methoden Anwendung finden (z. B. Silbentraining, Regeltraining, Wortbausteine). Eine Lerntherapie ist keine herkömmliche schulische Nachhilfe, d. h. es wird in der Regel nicht (primär) der aktuelle Schulstoff behandelt.

Bei einer Rechenstörung bzw. Lese-Rechtschreibstörung ist eine längerfristige Förderung erforderlich, Erfolge sind erst nach einigen Monaten zu erwarten.

Kooperation mit Elternhaus und Schule

Um die in den Therapieeinheiten erarbeiteten Inhalte zu festigen, sind regelmäßige und kurze Übungssequenzen zu Hause wesentlich. Mit Ihrer Mitarbeit und Kooperation als Eltern(teil) können Sie daher wesentlich zum Behandlungserfolg beitragen. Sie werden im Rahmen der Begleitung daher beraten, wie Sie mit Ihrem Kind sinnvoll üben können, wobei Ihnen auch Übungsmaterialien für zu Hause mitgegeben werden. Auch eine Kooperation bzw. Vernetzung mit der Lehrkraft Ihres Kindes (sofern von Ihnen gewünscht) kann die Gesamtentwicklung positiv beeinflussen.

Emotionale Stärkung

Neben der Verbesserung der rechnerischen oder schriftsprachlichen Fähigkeiten ist die emotionale Stabilisierung ein wesentliches Therapieziel. Es ist uns daher ein Anliegen, eine vertrauensvolle und wertschätzende Beziehung zu Ihrem Kind aufzubauen, um es wirkungsvoll zu unterstützen. Ein Ziel der Lerntherapie ist es, Ihrem Kind schrittweise (kleine) Erfolge erlebbar zu machen, damit es Vertrauen in sich und seine Fähigkeiten gewinnt. Das eigene Kompetenzerleben und die Lernfreude werden dadurch erhöht und das schulische Selbstbewusstsein gesteigert. Auch der Abbau etwaiger Prüfungsängste kann Teil der Therapie sein.

Verlaufsdiagnostik

Um die Effektivität der Fördermaßnahmen zu überprüfen, wird im Zuge der Lerntherapie auch eine Prozess- und Verlaufsdiagnostik durchgeführt.

Die von Kiddi angebotene Rechen- und Lese-Rechtschreibförderung entspricht den Qualitätskriterien für außerschulische Förderung des Bundesministeriums für Bildung (siehe: „Die schulische Behandlung der Rechenschwäche – Eine Handreichung“, „Der schulische Umgang mit der Lese-Rechtschreib-Schwäche – Eine Handreichung“).

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